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Charleroi d'Amberville [Der Graue Herr, *12. Herbstsaat 2Ä433 in Aldfelden] ist ein Vampir aus der bretonischen d'Amberville-Familie, die für ihren weit verbreiteten Wahnsinn bekannt sind. Er wurde 20. Abendstern 2Ä463 von seinem leiblichen Vater Charles-Clément d'Amberville zum Vampir gemacht. Charleroi ist ein alter Weggefährte und auch Freund aus Ravnos Thules Jugendtagen. Er ist außerdem ein Mitglied der Magiergilde in Aldfelden. Über einen illegitimen Sohn seines Vaters ist er mit der Familie Baelkind verwand.

2Ä536 traf er auf dem Friedhof von Cad Bedraud auf Ravnos Thule, der dort die Untoten erforschte. Charleroi selber war dort, um die Blutunholde und ihre Beziehungen zu Vampiren zu erforschen. In dieser Zeit plante er, sich einen Nachkommen zu erwählen, fürchtete aber, diesen zu verderben.

Aus Freundschaft zum Dekan hat er die Aufgabe eines Maklers übernommen, wenn auch widerstrebend, da er es unter seinem Stand findet, als "Anwerber" aufzutreten. Sein Einzugsgebiet ist ganz Kluftspitze.

Familie Bearbeiten

Seine Eltern sind der Vampir Baron Charles-Clément d'Amberville und dessen dritte Ehefrau Eloise-Chantalle, eine mächtige Nekromantin. Er hatte einen älteren Bruder, der von ihrer gemeinsamen Schwester 2Ä456 erdolcht wurde, um ihre Position in der Erbfolge zu verbessern. Neben seiner Schwester Estrelle-Louise hatte er noch 2 weitere Schwestern, von der sich Leá-Émanuelle im Wahnsinn selbst verbrannt hat, und Manon-Camille bei dem Versuch, sich der Dunklen Bruderschaft anzuschließen, getötet wurde.

Charleroi wurde 2Ä458 mit seiner 10 Jahre jüngeren Schwester Estrelle verheiratet. Sie leben aber seit Jahrzehnten getrennt. Charlroi bemüht sich, nicht zu viel Kontakt zu seiner Familie zu pflegen. Genau genommen nimmt er viel in Kauf, um möglichst weit weg von ihnen zu sein. Nur mit seinem Onkel Jeaque-Francois trifft er sich alle paar Jahre mal.

Blutmaiden Bearbeiten

Charleroi Mahlzeit

Charleroi nach einer Mahlzeit

Charleroi geht nicht auf die Jagd, er hält sich eine Anzahl von Menschen, die ihm, mehr oder weniger freiwillig Blut geben. Er nimmt von ihnen immer in verträglichen Dosen, um sie nicht zu gefährden und da es nicht zum Kampf kommt, werden die Opfer auch nur leicht verletzt, aber über die Jahre schwächt es diese Menschen trotzdem. Es handelt sich ausschließlich um Damen, die seinem Charme verfallen sind und zusätzlich ein wenig mit Gedankenmanipulation beeinflusst wurden. Charleroi nennt sie seine "Blutmaiden". Er besucht sie in unterschiedlichen Abständen, ganz wie er Lust auf sie hat. In den meisten Fällen sind die Frauen nicht nur schön, sondern auch noch klug und entweder gebildet oder von der Persönlichkeit her interessant. Charleroi verbringt meist die Nacht mit einer Blutmaid, nährt sich von ihnen und verschwindet, bevor die Sonne aufgeht.

In seltenen Fällen hilft er seinen Blutmaiden auch in ihrem Alltagsleben. Meist nur mit Geld, manchmal aber auch mit seinen Beziehungen, oder indem er einen Konkurrenten oder Drangsalierer beseitigt, die seinen Blutmaiden Schwierigkeiten bereiten. Er erfüllt einer neuen Blutmaid zu Beginn ihrer Beziehung einen Wunsch. Meist etwas, was sie selbst an den Galgen bringen würde, wenn es bekannt würde. Er ist sehr geschickt darin, diese Wünsche aus den Frauen zu entlocken. Auch wenn er wegen der Gedankenmanipulation dieses Geheimnis nicht als Druckmittel braucht, genießt er es, wenn seine Blutmaiden ein dunkles Geheimnis mit ihm teilen. Die gesteigerte Bereitschaft, bei ihm zu bleiben ist dabei nur ein angenehmer Nebeneffekt.

Netzwerk Bearbeiten

Charleroi ist ein politisch aktiver Mann. Er hat seine lange Lebenszeit ausgenutzt, sich in verschiedenen Familien Hammerfalls unentbehrlich zu machen, meist als stiller Berater und Graue Eminenz. Bereits im Bürgerkrieg in Kluftspitze mischte er sich ein, gezielt um die Unterstützung seiner Familie für König Ranser entgegen zu wirken. Er stachelte General Dathieu dazu an, den König 2Ä566 am Verräterfels zu ermorden. Später manipulierte er den Historiker Cantier von der Magiergilde in Schornhelm, genau diesen Teil der Geschichte zu erforschen.

Er seit vielen Jahren ein Freund und Berater von König Casimir und der ganzen Deleyn Familie. Auch der Kammerherr vom Herzog von Camlorn, Antoine Weller, gehört zu seinen Kontakten.

Um zuhause in Ruhe gelassen zu werden, bezahlt er Bürgermeister Orrard aus Sturzlauf, der auch in Charleroi's Abwesenheit nach seinem Haus schaut (ohne es zu betreten natürlich).

Heloise Menoit, eine Heilerin der Schornhelmwache war für einige Zeit eine seiner Blutmaiden. Nachdem sie sich eine schwere Krankheit eingefangen hatte, machte Charleroi sie zum Vampir, um ihr Leben zu retten. Danach hauste sie in der Wildnis südlich von Schornhelm, bis sie von Fürst Verandis gefunden und mit in seinen Klan aufgenommen wurde. Seit 2Ä586 lebt sie in Kastell Rabenwacht.

In Bangkorai stand der ehemalige Hauptmann der Stadtwache von Immerfort, Sir Jarnot, auf seiner Gehaltsliste. Er hatte aber auch direkten Zugang zu Herzog Renchant, dem Bruder des Königs Eamond von Immerfort, der Charleroi als Freund betrachtete. Mit dem Tod des Hauptmanns und des Herzogs 2Ä582 sind seine Beziehungen zu Bangkorai nur noch sehr dünn.

Wohnhaus Bearbeiten

Charlerois Wohnhaus

Charleroi vor seinem Haus

Charleroi hat kein gutes Verhältnis zum Rest seiner (großen) Familie und lebt daher in eher bescheidenen Verhältnissen in dem kleinen Örtchen Sturzlauf in Kluftspitze. Er genießt es, hier in Ruhe leben zu können. Er ist ohnehin viel auf Reisen und Sturzlauf liegt nahe eines Wegschreines. Da der Bürgermeister von ihm bezahlt wird, sorgt dieser dafür, dass keiner der Dorfbewohner zu unangenehme Fragen stellt.

Sein Haus liegt direkt neben dem Bürgermeisterhaus. Hinter seinem Haus verläuft ein kleiner Wasserlauf, der einen malerischen Wasserfall bildet und dem Dorf seinen Namen gebracht hat. In dem Fluss gibt es Lachse und Flusspeitscher, und an regnerischen Tagen kann man Charleroi am Steg hinter seinem Haus finden, zusammen mit anderen Dorfbewohnern und angeln.


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